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Holzmobilisierung im Privatwald durch Waldpflegeverträge

Aufgrund der weltweiten Rohstoffverknappung fossiler Brennstoffe, gewinnt der Rohstoff Holz zunehmend an Bedeutung. Daher gilt es besonders auf regionaler Ebene herauszufinden, wie ungenutztes Holzpotential aktiviert werden kann. Hier spielt vor allem der private Waldbesitz eine große Rolle. Durch die Zerstückelung und Kleinparzellierung bis hin zum Kleinstprivatwald, gibt es gerade im Bergischen Land ein hohes Maß an ungenutztem Rohstoffpotential. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Privatwaldbesitzer inaktiv ist, d.h. keine aktive Forstwirtschaft in ihrem Wald betreiben. Gründe hierfür liegen zum Teil in der Urbanisierung der Gesellschaft und dem Verlust an Interesse und Wissen um den Wald.

Die Mobilisierung von Holz aus dem Privatwald wird durch das Holzcluster Bergisches Land unterstützt, wichtiger Partner sind hierbei die regionalen Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse. Gemeinsam mit dem Waldbauernverband NRW und dem Regionalforstamt Bergisches Land wurde im Rahmen des Holzclusters Bergisches Land ein Waldpflegevertrag aufgesetzt, der seitens der Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse den Privatwaldbesitzern, die nicht Mitglied in der Forstbetriebsgemeinschaft sind, angeboten werden kann. Der Waldpflegevertrag regelt die Waldbewirtschaftung bis hin zur Holzvermarktung für den Privatwaldbesitzer über den Forstwirtschaftlichen Zusammenschluss.

Der Waldpflegevertrag wurde bereits in Form eines Pilotprojektes mit regionalen Forstbetriebsgemeinschaften angeboten. Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse die Interesse an einer Einführung der Waldpflegeverträge haben, erhalten weitere Informationen über das Holzcluster Bergisches Land. Gerne unterstützen wir Sie in der Holzmobilisierung im Privatwald, über Ihre Anfrage freuen wir uns sehr!