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Projekte

Waldreiche Regionen wie das Bergische Land erleben eine Neubewertung ihrer Waldressourcen vor dem Hintergrund ambitionierter Klimaschutzziele und des zukünftigen Energiemix.

Die zu beantwortende Frage ist nun, wie viel Energieholzpotenzial kann langfristig und nachhaltig in der Region realisiert werden. Daran schließen sich natürlich weitere Fragen an: Wo sind diese Potenziale schwerpunktmäßig zu finden? Wie können sie kundenorientiert dem Markt zur Verfügung gestellt werden?

Das Holzcluster Bergisches Land hat im Auftrag des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Oberbergischen Kreises im Jahr 2010 eine sogenannte Holzclusterstudie Bergisches Land in Auftrag geben. Diese Studie wurde vom Landesbetrieb für Wald und Holz NRW mit 80 % gefördert. Für die Erstellung der Potenzialstudie konnte das Wald-Zentrum Münster mit Herrn Prof. Dr. Schulte gewonnen werden (http://www.wald-zentrum.de).

Das Ziel dieser Studie war es, das technisch realisierbare (Energie-)Holzpotenzial der Region zu beziffern, die aktuelle Verbrauchsstruktur darzustellen und die Branchen- und Unternehmensstruktur zu analysieren. Neben verlässlichen Potenzial- und Strukturdaten zeigt die Studie aber auch Optimierungspotenzial in der Region auf.

Im Rahmen von zwei Akteurs-Workshops wurden als Einstieg in das Projekt im März 2010 erste Handlungsempfehlungen erarbeitet. Bis Ende des Jahres konnte die Studie abgeschlossen und die Ergebnisse am 29.01.2011 der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Mit der Eröffnung des Bergischen Energiekompetenzzentrums im September 2011 im Beisein von Herrn Minister Remmel sowie der Entwicklung des Logos ":bergisch holz" als Marketinginstrument und Werbekonstante für die Forst- und Holzwirtschaft in der Region wurden die beiden prioritären Modellvorhaben zwischenzeitlich realisiert. Das BEKZ bewährt sich seitdem als Kommunikations- und Weiterbildungsplattform für die Branche zum Abbau von Mobilisierungshemmnissen und zur Intensivierung der Holznutzung. Es dient aber im gleichen Maße auch der Verbraucherinformation- und -beratung.

Die Langfassung der Studie kann hier heruntergeladen werden.