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Holzausstellung am Bergischen Energiekompetenzzentrum

Der Wald stellt für die waldreiche Region des Bergischen Landes eine wichtige CO2 Senke dar wodurch ein Beitrag zum Klimaschutz gewährleistet wird. Erhöht werden kann dieser Beitrag indem Holz über einen langen Zeitraum hinweg stofflich genutzt wird, denn das in dem Holz gebundene CO2 bleibt für die Dauer der Nutzung des Holzes vor einer Freisetzung in die Atmosphäre geschützt. Im Anschluss an die stoffliche Nutzung besteht unter Umständen die Möglichkeit der energetischen Verwertung von Holz, wodurch der Beitrag zum Klimaschutz maximiert werden kann.

Die waldreiche Region des Bergischen Landes ist traditionell durch die Verwendung von Holz als Baustoff, zum Beispiel in Fachwerkhäusern, geprägt. In der Holzausstellung wird den Besuchern in digitaler Form die Wertschöpfungskette Holz in der Region näher gebracht. Hierzu zählen die Waldbesitzer, die Forstwirtschaft und die Möglichkeiten der Verwendung von Holz als Baustoff.

Die Ausstellung befindet sich im Holzkubus, welcher ursprünglich für die UN Konferenz zur Biodiversität 2008 in Bonn erbaut wurde. Finanziert durch den Landesbetrieb Wald und Holz NRW und mit der fachlichen Unterstützung durch die regionale Firma Hamacher Holzbau GmbH wurde dieser auf :metabolon aufgebaut. Er symbolisiert das Volumen an Holz, welches innerhalb von 30 Sekunden in deutschen Wäldern nachwächst, was einem CO2 Speichervermögen von 113 t CO2 entspricht, wodurch die Klimaschutzbeitrag von Wald und Holz symbolisiert wird.

Seit dem 20. Oktober 2014 steht die Ausstellung den Besuchern von :metabolon zu den Öffnungszeiten des Bergischen Energiekompetenzzentrums zur Verfügung.